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19. Nov 2018

Frühsport – raus aus den Federn!

Wie heißt es immer so schön: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Also warum nicht das Training in die Morgenstunden legen? Doch welche Vorteile bringt Frühsport eigentlich mit sich? Welche Auswirkungen auf den Körper hat das Training am Morgen? Wie motiviert ihr euch am besten? Und was und wann solltet ihr am Morgen essen?

Frühsport – wie der Name schon sagt – wird morgens in der Frühe ausgeübt, oftmals vor dem Frühstück auf nüchternen Magen. Viele denken, das sei eine besonders gute Methode, um den Fettstoffwechsel zu steigern. Später mehr dazu.

Viel wichtiger ist: Mit Frühsport startet es sich gleich viel zufriedener und fröhlicher in den Tag! Glaubt ihr nicht? Probiert es zumindest mal aus! Aber nicht nach dem Motto: „Ich habe es zweimal probiert. Ist nichts für mich.“ Gebt dem Ganzen ein wenig Zeit und zieht dann Bilanz, ob ihr euch besser fühlt.

Welche Vorteile hat Frühsport?

Aus welchen Gründen auch immer ihr Sport treibt: weiter so! Aber warum nun ausgerechnet in den frühen Morgenstunden? Dafür gibt es mindestens vier gute Gründe:

  1. Mit Frühsport den Tag effizienter nutzen

Besonders, wenn ihr berufstätig und abends geschafft vom Tag seid, kann euch der Umstieg auf Frühsport dabei helfen, den Tag effizienter zu gestalten. So habt ihr dieses To-do bereits morgens aus dem Kopf und könnt euch besser auf alles andere wie die Arbeit, Erledigungen und Termine, den Haushalt und Freizeitplanungen konzentrieren. Wenn eure Freunde dann abends spontan mit euch ins Kino wollen, bleibt das schlechte Gewissen einfach zu Hause. Schließlich habt ihr das Training ja schon morgens erledigt.

  1. Freie Bahn für Frühsportler

Ob im Fitnessstudio, im Schwimmbad oder im Park – morgens ist der Großteil der Sportler noch nicht aktiv. So habt ihr im Schwimmbad im wahrsten Sinne des Wortes freie Bahn oder im Fitnessstudio kein Problem, dass alle Geräte belegt sind. Und das Beste: Alles ist frisch geputzt und in der Luft liegt noch kein stetiger Duft der anderen Sportler.

P.S. Auch bei uns gehört die Zeit von 6 bis 8 Uhr zu den weniger frequentierten.

  1. Weniger duschen – eure Haut und die Natur wird es euch danken!

Viele von euch duschen sicher morgens, um frisch in den Tag zu starten. Wenn ihr dann abends zum Sport geht, wascht ihr euch den Schweiß wahrscheinlich mit einer erneuten Dusche ab. Das ist weder für die Umwelt noch für eure Haut besonders gut. Eure Haut trocknet durch das häufige Duschen aus. Wenn ihr hingegen morgens eure Fitness trainiert und danach duschen geht, spart ihr euch eine Dusche am Tag.

  1. Hallo wach! Frischer in den Tag starten mit Frühsport

Auch wenn euch die Umstellung anfangs Schwierigkeiten bereiten und der innere Schweinehund an manchen Tagen schier unbezwingbar erscheinen mag – die meisten von euch werden sich nach dem Training ausgeglichener fühlen. Ihr startet mit einem Erfolgserlebnis und viel zufriedener in den Tag.

Und für alle Nachteulen unter euch haben wir auch eine gute Nachricht: Es heißt, es dauere circa 21 Tage, um eine Gewohnheit zu ändern. Tatsächlich variiert das von Mensch zu Mensch. Aber grundsätzlich kann jeder von euch seine Gewohnheiten mit der Zeit ändern und den morgendlichen Sport zur Routine machen. Dann fällt es auch nicht mehr so schwer, sich aus dem Bett zu bewegen.

Wie motiviere ich mich zum Frühsport?

Den inneren Schweinehund kennt wahrscheinlich jeder. Der kann ein verdammt zäher Gegner sein. Doch es gibt einige Strategien, um ihn gezielt zu bekämpfen.

Packt die Sporttasche doch schon am Abend fertig und stellt sie für den nächsten Tag bereit. So müsst ihr am Morgen nur aus dem Bett steigen, die fertige Tasche greifen oder in die bereitgelegte Sportkleidung schlüpfen und los geht’s.

Sucht euch idealerweise eine Sportart, die euch auch Spaß macht und auf die ihr Lust habt. Wenn ihr euch zusätzlich noch sportliche Ziele setzt, die ihr erreichen wollt – zum Beispiel, die gelaufene Distanz zu steigern oder mehr Bahnen zu schwimmen – umso besser ist das für die Motivation. Mit guten Vorsätzen ertragt ihr das frühere Klingeln des Weckers gleich viel leichter.

Welcher Frühsport ist der richtige für mich?

Das Wichtigste ist, dass ihr euch mit der gewählten Sportart wohlfühlt. Ob es nun das morgendliche Joggen im Park ist oder ihr euch mit Pilates-Übungen im heimischen Wohnzimmer fit haltet, ist zweitrangig. Laufen, Radfahren, Training mit dem eigenen Körpergewicht – all das lässt sich gut am Morgen umsetzen. Wollt ihr das Morning-Workout allerdings dafür nutzen, um euren Fettstoffwechsel anzukurbeln, eignen sich vor allem Ausdauersportarten.

Wie lange und wie oft sollte ich morgens trainieren?

Generell ist die Uhrzeit für eure Fitness-Einheit eine reine Gewohnheitssache und hat keinen Einfluss auf die empfohlene Häufigkeit und Länge des Trainings. Theoretisch könnt ihr also immer dann morgens trainieren, wenn ihr es sonst zu einer anderen Tageszeit getan hättet. Findet heraus, welche Tageszeit sich auf Dauer besser für euch anfühlt. Ob auch für euch ein Nüchterntraining infrage kommt, solltet ihr am besten mit eurem Arzt abstimmen.

Fazit

Ob auf nüchternen Magen oder nicht – generell ist sportliche Betätigung am frühen Morgen eine gute Möglichkeit, um euren Tag besser zu planen und mehr davon zu haben. Ihr startet sportlich-motiviert in den Tag und habt das Gefühl, direkt etwas geschafft zu haben. Und auch wenn die Motivation für die frühen Fitness-Sessions anfangs nicht besonders groß sein mag, werdet ihr mit der Zeit eine Besserung spüren, im besten Fall sogar Spaß daran entwickeln und mehr Motivation für den ganzen Tag haben. Letztendlich ist es eine Typenfrage, wann die beste Zeit zum Trainieren ist. In Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung solltet ihr schnell merken, dass euch das frühere Aufstehen gar nicht mehr so schwerfällt.

16. Nov 2018

Wie soll man sich (denn jetzt) ernähren?

Was ist gesund, was übertrieben? Und wie viele „Sünden“ dürfen wir uns erlauben? Nie gab es mehr Informationen zu gesunder Ernährung als heute – und nie zugleich war die Unsicherheit, was richtig ist und was falsch, größer. Das sieht man auch daran, dass die Zahl der übergewichtigen Menschen weltweit zunimmt. Auf Deutschland bezogen ist die Hälfte aller Männer und ein Drittel aller Frauen übergewichtig, Tendenz im wahrsten Sinne des Wortes zunehmend.
Um sich in dem Wust von Empfehlungen zurecht zu finden und unter alle den verfügbaren Lebensmitteln die richtige Wahl zu treffen, hilft es, sich einmal grundsätzlich zu fragen: Was soll Ernährung eigentlich leisten?

Die Antwort darauf ist recht einfach: Zunächst soll uns die Nahrung die nötige Energie liefern, die wir jeden Tag brauchen. Dann muss in der Nahrung alles enthalten sein, was der Körper für den Erhalt und den Aufbau seiner Strukturen braucht – also Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und so fort. Zudem soll eine gesunde Ernährung uns vor Krankheiten schützen und für ein langes Leben sorgen. Und – nicht zuletzt – soll die richtige Ernährung uns einen Körper bescheren, in dem wir uns wohlfühlen und uns einfach schmecken!
In der Realität bleibt durch Unwissenheit, Stress und manchmal auch Faulheit eine gesunde, ausgewogene Ernährung häufig auf der Strecke. Dabei ist es gar nicht so schwer, die größten Ernährungsfehler zu vermeiden!

Ernährungsfehler 1: Einseitige Ernährung

„Die Vielfalt der Lebensmittel genießen“ lautet Nummer 1 der 10 Goldenen Ernährungsregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Je abwechslungsreicher du isst, desto geringer ist das Risiko einer einseitigen Ernährung. Und – ja! – zur Vielfalt gehören natürlich auch Zucker, Butter, Speck und andere Lebensmittel, um die viele Menschen ängstlich einen Bogen machen. Doch kein Lebensmittel ist eine grundsätzliche Bedrohung für uns! Es kommt auf das richtige Verhältnis an. So lange die vermeintlich ungesunden Lebensmittel nur einen gewissen Prozentsatz der täglichen Ernährung ausmachen, ist gegen sie nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil: Wer sich „verbotene“ Lebensmittel erlaubt, beugt einem Heißhunger vor.
Auf der anderen Seite ist „die Vielfalt genießen“ natürlich eine Aufforderung, nicht jeden Tag das Gleich zu essen. Im Alltag neigen wir leider dazu, in eingefahrene Ernährungsmuster zu verfallen.
Keine Idee was heute auf den Tisch kommen soll? Unsere Ernährungsexpertin Anna vom Fitness-Team gibt euch hilfreiche Tipps und ausgefallene Rezeptideen mit auf den Weg! Sprecht sie gerne an!

Den zweiten Teil der insgesamt fünfteiligen Serie „Häufigste Ernährungsfehler“ gibt es nächsten Freitag. Bis dahin viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen,

euer Aramis-Sportwelt-Team

09. Nov 2018

Schritt für Schritt zum Erfolg …

Mit diesen Übungen holst du noch mehr Kraft und Explosivität aus dir heraus.

Outdoor-Sportarten für sich sind schon eine großartige Möglichkeit, individuell und flexibel zu trainieren. Dennoch liegt es in der Natur der Sache, dass dabei einige Muskeln überbeansprucht werden, während andere kaum davon profitieren. Indem Du Deinem Körper in der ARAMIS Sportwelt noch etwas zusätzliche Liebe und Aufmerksamkeit entgegenbringst, hältst Du ihn nicht nur kräftig und in Balance, sondern erhöhst auch Deine Chancen über längere Zeit von Verletzungen und Belastungsreaktionen deines Körpers verschont zu bleiben.Generell setzt man beim ergänzenden Training auf Übungen, die gleichzeitig auf verschiedene Körperstellen wirken und die natürliche Bewegungsabläufe widerspiegeln.
„Im Outdoorbereich geht es zu großen Teilen darum, den Kräften, die auf dich wirken, entgegenzuwirken. Dabei sind unterschiedliche Bewegungsabläufe gefragt“, erklärt der neue Leiter der ARAMIS-Sportwelt Tim Rühle. Hier einige Übungen, die ihm und Euch helfen können, bedeutend kraftvoller, stabiler und agiler zu werden.

Überkopfkniebeugen
Warum? Bei dieser Übung kommt dein gesamter Körper zum Einsatz; der Fokus liegt vor allem auf den Schultern, dem Rücken und den Beinen und sorgt für Körperstabilität und -flexibilität

Kreuzheben
Warum? Auch hier ist der gesamte Körper im Einsatz. Der Fokus liegt dabei auf der Gesäßmuskulatur, den Oberschenkelmuskeln und wiederum auf der Körperstabilität.

Seitarmstütze mit Band in Kombination mit Beinheben
Warum? Eine Übung für kraftvolle Körperstabilität mit besonderem Fokus auf den Hüften.

Ausfallschritt mit Sprungwechsel
Warum? Eine explosive Übung, mit der Du die Kraft der Beine und die Körperstabilität trainierst und deine Hüften kräftiger und robuster machst.

Einbeinige Liegestützen
Warum? Du stärkst dabei nicht nur Deine Körperstabilität, sondern auch die Kraft Deiner Arme und die Stabilität Deiner Hüfte.

Plank-Variation mit TRX
Warum? Eine Übung für kraftvolle Körperstabilität.

 Plank-Variation mit Kurzhantel
Warum? Körperstabilität wird auch hier großgeschrieben. Der Fokus liegt dabei jedoch auf dem Rücken und auf den Schultern.

„Habt Ihr Fragen zu den einzelnen Übungen oder ist etwas unklar, dann sprecht mich und meine Kolleginnen und Kollegen auf der Trainingsfläche gerne jederzeit an.
Wir sind für Euch da“, erklärt Tim und freut sich auf die gemeinsame Zeit mit vielen motivierten ARAMIS-Mitgliedern.

04. Mrz 2016

Der Physiomat 8000

Grundvoraussetzungen für ein gesundes Training sind das Erkennen und Beheben

von Dysfunktionen und Dysbalancen.

Der PHYSIOMAT 8000 ist das Test- und Trainingssystem für alle Mitglieder im ARAMIS Fitness- und Gesundheitsstudio. Damit das Training funktionell und gesund ausgeführt werden kann, ohne die unterschiedlichen Dysfunktionen und Dysbalancen zu verstärken, sind das Erkennen und Beheben dieser Probleme fundamental wichtig.

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17. Feb 2016

Laufen ohne zu Schnaufen – Tipps für ein effektives Ausdauertraining

Kennen Sie das? Die ersten Sonnenstrahlen des Frühjahrs locken Sie vor die Tür. Ihre erste Joggingrunde war allerdings mit einer herben Enttäuschung verbunden, denn schon nach wenigen Minuten bekamen Sie Seitenstechen und mussten Ihren Weg mehr gehend als joggend fortsetzen? Am nächsten Tag hatten Sie heftigen Muskelkater in den Beinen und Sie haben sich gefragt, was Sie vergessen haben zu beachten? Wie Sie als Anfänger Ihr Training aufbauen sollen? Und warum soll man überhaupt seine Ausdauer trainieren?

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19. Jan 2016

Funktionelles Fitness- und Gesundheitstraining für Jedermann

Das „funktionelle Fitness- und Gesundheitstraining“ ist in Deutschland eine neue, moderne Form der schon lange im Ausdauer- und Leistungssport, sowie im Personal Training angewandten Trainingsmethode. Im Vordergrund stehen menschliche, natürliche Bewegungen bei welchen Sehnen, Gelenke sowie die Gesamtmuskulatur gestärkt werden. Immer mehr Trainer und Fitnessbegeisterte schwören auf diese Art des Fitnesstrainings. Personal Trainer weltweit arbeiten mit ihren Kunden nach dieser Methode. Die Trainingserfolge sind beeindruckend.

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09. Dez 2015

Gesundheit durch Sport

Gesundheit (Definition): Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) von 1946 ist Gesundheit ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.

Gesundheit wird aber in verschiedenen Kulturen, verschiedenen Zeitepochen und innerhalb einer Gesellschaft unterschiedlich verstanden und wahrgenommen.

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18. Nov 2015

Das Kreuz mit der Übung Kreuzheben. Fluch und Segen.

Immer wieder werde ich auf der Trainingsfläche angesprochen, wie richtiges Kreuzheben funktioniert, meistens von jungen ambitionierten Kraftsportlern, die ihre Rückenstrecker kräftigen und insgesamt mehr Masse haben wollen.

Aber Kreuzheben ist auch eine sehr gewinnbringende Übung für alle, die präventiv etwas für ihre Rückengesundheit tun möchten  –  vorausgesetzt, die Übung wird technisch korrekt durchgeführt und auf die individuellen motorischen Fähigkeiten, wie Kraft, Beweglichkeit und Koordination, angepasst.

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10. Nov 2015

Muskeln brauchen Abwechslung

Muskeln brauchen Abwechslung

Krafttraining ist langweilig – immer das gleiche: Hanteln stemmen und an den Kabeln ziehen. Kein Wunder, dass bei so manchen der gewünschte Trainingserfolg ausbleibt. Genau wie wir empfinden auch unsere Muskeln die immer gleichen Bewegungen als langweilig und eintönig. Die Lösung: Bringen Sie Abwechslung in Ihr Krafttraining! Für mehr Erfolg sollten Sie Ihr Training periodisieren.

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03. Nov 2015

Das richtige Training – aber die falsche Ernährung!?

Das muss nicht sein, hier einige Tipps zur Gewichtsreduktion und Gewebestraffung

 

Was esse und trinke ich vor und nach dem Training um einen optimalen Trainingserfolg zu erzielen? Neben der Trainingsmethode ist auf eine richtig zusammengesetzte Nahrungszufuhr zu achten, um das Trainingsergebnis nicht zu minimieren. Langfristig erfolgreich lässt sich überschüssiges Fettgewebe zur Erhöhung der fettfreien Körpermasse nur durch entsprechendes Training und gezielte Ernährungsumstellung abbauen.

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