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Brunch- und Liebe-mit Biss -Termine

Lassen Sie sich mit einem üppigen Sonntagsbrunch verwöhnen …
Die nächsten Brunchtermine sind 4. August und 1. September 2019
Ein Abend zu zweit mit Ihrem Partner in romantischer Atmosphäre erfahren Sie bei unserem Candlelight-Dinner Liebe mit Biss
Die nächsten Termine dafür sind am 15. August und 20. September 2019.
Bitte nur mit Vorab-Reservierung

Veröffentlicht am 31. Jul 2019

Renovierung Wellness-Oase

…. KEIN SAUNABETRIEB VOM 19.08. BIS 28.08.2019 ….

Die ARAMIS Renovierungswelle geht weiter …

Nach der Modernisierung unserer Hotelzimmer im Haupt- und Nebengebäude, des Tagungsbereichs im Nebengebäude, sowie der momentanen Renovierung des Tennisflurs und Teilen der Sportwelt, wird nun auch unser beliebte Wellnessbereich für unsere Gäste verschönert .

Aus diesem Grund wird der Wellnessbereich für Renovierungsarbeiten in der Zeit vom 19.08. bis zum 28.08.2019 geschlossen bleiben.

Massagen können weiterhin wahrgenommen werden. Wir bitten Sie jedoch zu berücksichtigen, dass es tagsüber evtl. zu kleineren Ruhestörungen kommen kann.

Anmeldung zum Termin:
Bitte melden Sie sich vor der Massage an der Hotelrezeption an und bezahlen auch Ihre Massagen dort.

Terminvergabe:
Neue Massagetermine werden in diesem Zeitraum telefonisch sowie persönlich an der Sportweltrezeption vergeben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch in den neu renovierten Räumlichkeiten unseres Wellnessbereiches.

Veröffentlicht am 31. Jul 2019

Eisenbedarf über Nahrung decken

Fleisch, Spinat, Vollkorn: Lebensmittel enthalten unterschiedliche Mengen an Nährstoffen. Der Eisenbedarf kann über eine ausgewogene Ernährung gedeckt werden – wenn Sie die richtigen Produkte wählen.

Hast du schon einmal den metallischen Geschmack von Blut im Mund gehabt? Eisenpartikel im Blut verursachen das charakteristische Aroma. Das lebenswichtige Spurenelement ist Teil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und hilft dabei, Sauerstoff aufzunehmen. Befindet sich zu wenig Eisen im Körper, kann sich das durch Müdigkeit und einen Leistungsabfall bemerkbar machen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass Frauen etwa 15 Milligramm (mg) Eisen pro Tag zu sich nehmen. In der Schwangerschaft ist dieser Bedarf durch die Mitversorgung des Kindes deutlich höher, hier liegt der empfohlene Wert bei etwa 30 mg pro Tag. Männer benötigen weniger Eisen, ihnen reichen etwa zehn Milligramm täglich. Der Unterschied kommt vor allem durch den Blutverlust der Frauen während ihrer Periode zustande – denn dabei geht dem Körper auch Eisen verloren.

Eisen in Lebensmitteln

Fast alle Lebensmittel enthalten Eisen; meistens aber in sehr geringen Mengen. Fleisch ist laut DGE der beste Eisenlieferant, weil der menschliche Körper das Eisen aus tierischer Quelle am besten verarbeiten kann. Auch pflanzliche Nahrungsmittel können reich an Eisen sein, allerdings wird dieses weniger gut vom Körper aufgenommen. Wer sich ausgewogen ernährt, sollte seinen Eisenbedarf aber eigentlich durch die täglichen Mahlzeiten decken können.

Die folgenden Lebensmittel enthalten überdurchschnittlich viel Eisen. Alle Angaben, berechnet vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, beziehen sich auf übliche Portionsgrößen, also etwa 125 Gramm Nudeln, 60 Gramm Pistazien oder fünf Gramm Thymian.

  • Leber (9,7 – 24,4 mg/Portion)
  • Pfifferlinge (11,6 mg/Portion)
  • Fleisch (3,1 – 5,1 mg/Portion)
  • Spinat (4,6 mg/Portion)
  • Pistazien (4,4 mg/Portion)
  • Cashewkerne (3,8 mg/Portion)
  • Mangold (3,6 mg/Portion)
  • Kichererbsen aus der Konserve (3,3 mg/Portion)
  • Tofu (2,8 mg/Portion)
  • Naturreis, ungeschält (2,8 mg/Portion)
  • Haferflocken (2,7 mg/Portion)
  • Erbsen (2,5 mg/Portion)
  • Leberwurst (2,2 mg/Portion)
  • Dinkelbrot (2,1 mg/Portion)
  • Hirse (2,1 mg/Portion)
  • Feldsalat (2 mg/Portion)
  • Krabben (1,8 mg/Portion)
  • Vollkornnudeln (1,6 mg/Portion)
  • Erdbeeren (1,6 mg/Portion)
  • Thunfisch (1,3 mg/Portion)
  • Kiw (1 mg/Portion)
  • Thymian (1 mg/Portion)

Eisenaufnahme beeinflussen

Durch die geschickte Kombination von Lebensmitteln lässt sich die Eisenaufnahme erhöhen. Vor allem für Vegetarier interessant: Vitamin C hilft, das Eisen aus pflanzlichen Quellen besser zu verwerten. Wichtige Vitamin C-Lieferanten sind beispielsweise Orangen(-saft), Brokkoli und rote Paprika. Es gibt aber auch Stoffe, die diesen Prozess behindern und das pflanzliche Eisen im Darm binden, so dass der Körper es nicht aufnehmen kann. Dazu gehören etwa:

  • Tannine (z.B. in Rotwein oder schwarzem und grünem Tee)
  • Oxalsäure (z.B. in Spinat, Rote Bete, Rhabarber oder Kakao)
  • Phytat (z.B. in Getreide)
  • Phosphat (z.B. in Schmelzkäse)

Daneben enthalten auch Weizenkleie, Milchprodukte, Sojaprodukte und Kaffee Stoffe, die die Eisenaufnahme verhindern.

Anknüpfend zu unserer Serie „Mikronährstoffe“ sind wir an dieser Stelle intensiv auf das Eisen zu sprechen gekommen um seiner großen Bedeutung im Kraft- und Ausdauersport Rechnung zu tragen. Auch euer Eisenwert im Blut kann von eurem Hausarzt bei Symptomen eines Eisenmangels ohne Probleme festgesellt werden.

Euer ARAMIS Sportwelt-Team

Veröffentlicht am 14. Jun 2019

Neuer Fitness-Kursplan


Seit 6. Mai gilt unser neuer Fitness-Kursplan … Jetzt gleich reinschauen und Änderungen beachten!

Veröffentlicht am 09. Mai 2019

Ein Herz für Bienen – oder warum sich die Beachsaison leider etwas verzögert ….

Liebe Mitglieder und Besucher der ARAMIS Sportwelt,

seit einigen Jahren begrüßen wir wiederkehrende Besucher auf unseren Beachvolleyballfeldern, die als Bedrohung wahrgenommen werden könnten, für Sie, als unsere Gäste, jedoch keine Gefahr darstellen.

Dass die Anwesenheit der Wildbienen, die im Gegensatz zu ihren Artgenossen weder stechen noch anderweitig eine Gefahr für den Menschen darstellen, für Unwohlsein sorgen kann, ist selbstverständlich. Dieser Situation sind wir uns durchaus bewusst.  Dennoch werden wir mit dem Umpflügen und der Aufbereitung des Sandes warten, bis die Biene ihr Werk vollendet hat. Anschließend hoffen wir auf einen erneuten, freiwilligen Rückzug, der erfahrungsgemäß Anfang / Mitte Mai erfolgt. Zu dem Zeitpunkt werden wir auch wieder die Netze aufstellen und Ihrem gepflegten Sandmatch steht somit nichts mehr im Wege.

Nicht nur die Bürger des Friestaats Bayern bewiesen mit ihrem jüngsten Volksbegehren „Artenvielfalt – rettet die Bienen“ ein Herz für die geflügelten Motoren unserer Flora und Fauna. Auch die ARAMIS Sportwelt zollt der Bedeutung der Bienen für unsere Wälder und Wiesen mit dieser Vorgehensweise Tribut und bekennt sich zum Artenschutz.

Seit nunmehr vier Jahren „beheimatet“ unser Beachfeld in jedem Frühjahr ein riesiges Volk Wildbienen. Die „Apoidea“ (lat.) steht völlig zu Recht unter Artenschutz und darf daher weder in ihrer Ansiedlung gestört, noch aktiv als Schädling bekämpft werden.

Natürlich treffen hier zwei wesentlich Interessen aufeinander. Auf der einen Seite steht der Artenschutz, die Beförderung der Insektenvielfalt und unser Herz für die ungefährlichen Untermieter, auf der anderen Seite möchten wir natürlich alle die ersten warmen Sonnenstrahlen auf und rund um unser Beachfeld genießen.

Wir als ARAMIS Sportwelt haben uns dazu entschlossen nichts zu unternehmen, was das Treiben der Bienen entgegenstehen könnte. Vielmehr sehen wir uns in der Pflicht aufzuklären und das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Bienen für unsere Umwelt weiter zu schärfen.

Wir bitten Sie im Namen unserer Gäste noch um etwas Geduld und Verständnis und wünschen unseren geflügelten Untermietern einen angenehmen, wenn auch möglichst kurzen, Aufenthalt!

Ihr ARAMIS Sportwelt Team

Veröffentlicht am 24. Apr 2019

Die richtige Ernährung für Kraftsportler

Sportartspezifische Ernährung für Kraftsportler: Wie genau sieht die richtige Ernährung für Kraftsportler nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen eigentlich aus?

Faktoren der Ernährung eines Kraftsportlers

Wer Sport treibt, egal ob Laufen, Mannschaftssport oder Fitnesssport, hat einerseits einen gesteigerten Energieverbrauch und andererseits erhöhte Flüssigkeits-, Mineralstoff- sowie Vitaminverluste, die hauptsächlich durch Schwitzen entstehen. Zusätzlich wird die Muskulatur bei sportlicher Betätigung beansprucht und bei entsprechender Belastungsintensität sogar geschädigt. Dies ist ein gewünschter Prozess, denn durch diese Schädigung bzw. diesen Trainingsreiz werden Reparaturprozesse in Gang gesetzt, welche als Anpassungsprozesse infolge eines Krafttrainings die Muskulatur stärken und wachsen lassen.

 

Was passiert physiologisch während und nach einem Krafttraining?

Anders als beim Ausdauer- oder Spielsport ist der Kalorienverbrauch deutlich niedriger. Wer 60 Minuten trainiert, hat immer wieder kurze intensive Belastungen, die von Pausen unterbrochen werden. Entscheidend ist, dass der Sportler während den Belastungen bzw. der Übungsausführung voll konzentriert ist und die erforderliche Bewegungsqualität und Intensität während der Ausführung aufrechterhalten kann. Hierzu benötigt er Kohlenhydrate. Die Trainingseinheiten sollten daher nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit (ein bis zwei Stunden vor Trainingsbeginn) und nicht auf nüchternen Magen durchgeführt werden. Damit kann die Gefahr einer Unterzuckerung ausgeschlossen werden. Ist der Sportler unterzuckert, steigt das Risiko einer Verletzung an. Erste Anzeichen für eine Unterzuckerung sind starkes Schwitzen, Herzrasen, Blässe um Mund und Nase, Heißhunger, Konzentrationsstörungen, weite Pupillen und Zittern. Verstärkt sich die Symptomatik aufgrund des Energiemangels im Gehirn, folgen Kopfschmerzen, Sprach- und Sehstörungen. Ein nüchternes Krafttraining mit hohen Intensitäten, beispielsweise am Morgen, ist daher nicht zu empfehlen. Makronährstoffe können aus der Ernährung sofort in Energie umgewandelt werden. Gibt es keinen Energiebedarf, werden sie für später gespeichert. Kohlenhydrate werden zu einem Drittel als Glykogen in der Leber gespeichert. Der Rest bleibt in den Muskeln. Eiweiße benötigen länger, bis sie in Energie umgewandelt werden. Deswegen bist Du nach einem Steak länger satt als nach einem Teller Nudeln.

 

Wie kann ich den Muskelaufbau beeinflussen?

Entscheidend für einen Muskelaufbau ist grundsätzlich das richtige Krafttraining. Ohne einen entsprechenden trainingswirksamen Reiz für die Muskulatur können wir allein durch eine spezifische Ernährung keinen Muskelaufbau erzeugen. In jeder Trainingseinheit werden bei ausreichend hoher Beanspruchung kleinste Strukturen in der Muskulatur geschädigt. Das hört sich negativ an, ist aber ein gewünschter Vorgang, da die Muskulatur nur durch die nachfolgenden Reparaturprozesse besser und stärker wird. Diese Abläufe können zur besseren Muskelregeneration durch eine erhöhte Eiweißaufnahme unterstützt werden (Pasiakos, McLellan & Lieberman, 2015). Hierbei wurden positive Effekte auf den Muskelaufbau bei einer gesteigerten Aufnahme von bis zu 40 Gramm Eiweiß direkt nach einem Ganzkörper-Krafttraining nachgewiesen (Macnaughton et al., 2016). Molkeneiweiß ist hierfür am besten geeignet, da es vom Körper am schnellsten aufgenommen werden kann. Zusätzlich hilft die Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweißen, da durch die einsetzende Insulinausschüttung Eiweiße in den Muskelzellen schneller angenommen werden. Somit ist nach einem Krafttraining eine Kombination aus Eiweißen und Kohlenhydraten zu empfehlen.

Muss ich direkt nach dem Training Eiweiß aufnehmen?

Die Reparaturprozesse der Muskulatur dauern meist bis zu 48 Stunden an, daher sollte auch über den gesamten Tag auf eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß geachtet werden. Im Kraftsport empfiehlt man eine Aufnahme von 1,4 bis 2,0 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag (Jäger et al., 2017). Da während eines Krafttrainings keine Gefahr besteht, dass die Kohlenhydratspeicher bzw. Glykogenspeicher vollständig geleert werden, muss der Kraftsportler, anders als der Ausdauer- und Spielsportler, nicht explizit darauf achten, diese wieder mit einer ausreichenden Aufnahme an Kohlenhydraten zu füllen. Entscheidend ist, dass er wie zuvor angesprochen vor und nach dem Training Kohlenhydrate in seine Ernährung einbaut. Es ist nicht sinnvoll, Kohlenhydrate streng aus dem Ernährungsalltag zu streichen, denn gerade Vollkornprodukte sind neben faserigem Gemüse eine optimale Quelle, um ausreichend Ballaststoffe aufzunehmen und somit die Darmgesundheit zu fördern. Denn oftmals werden bei Ernährungsempfehlungen im Sport gesundheitliche Aspekte außer Acht gelassen.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Sixpack nicht allein in der Küche entsteht, sondern das Training ausschlaggebend ist. Die Ernährung kann jedoch das Training durch eine sinnvolle Kohlenhydrat- und Proteinzufuhr unterstützen und somit den Muskelaufbau fördern.

Wir wiederum unterstützen euch nicht nur mit den entsprechenden Trainingsmöglichkeiten, sondern bieten euch mit unserem großen Angebot an Eiweißpräparaten und –shakes die Chance, direkt nach dem Training noch unter der Dusche eure Speicher wieder zu füllen und somit den größtmöglichen Nutzen aus eurem harten Workout zu ziehen.

Euer ARAMIS Sportwelt-Team

Veröffentlicht am 22. Feb 2019

Der Citratzyklus und die Atmungskette

Aerobe und anaerobe Energiebereitstellung

In der letzten Woche haben wir euch einführend erklärt,  wie der Körper den für uns überlebenswichtigen Treibstoff ATP, der die Energie für unseren gesamten Körperfunktionen bereitstellt, produziert. Darauf aufbauend werfen wir heute einen Blick auf den eigentlichen Prozess hinter der ATP-Herstellung, den Citratzyklus, den man auch unter dem Namen Krebs-Zyklus kennt und die daran anschließende sogenannte Atmungskette.

Das ultimative Kraftwerk: Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße – Aus fast allem kann der Körper Energie herstellen

Wenn man an so etwas wie Wunder glaubt, dann zählt der Energiestoffwechsel im menschlichen Körper aus meiner Sicht zu den abgefahrensten „Wundern“. Nahezu alles können wir in unseren Körper an Nahrung reinwerfen. Durch eine mordmäßig komplexe Abfolge an biochemischen Prozessen extrahiert unser Körper aus all dem genau den Teil, den er in Energie umwandeln kann und stellt daraus das für uns überlebenswichtige ATP her. Und, meine Güte, kann unser Körper viele Dinge in Energie umwandeln. Die beiden finalen Schritte dieses Prozesses sind der Zitratzyklus und die Atmungskette. Beide Abläufe finden in den Mitochondrien statt.

 

Der Citratzyklus: Welche Stoffe werden wie verarbeitet?

In den Zellen, den Mitochondrien, wird ATP unter zur Hilfenahme von Enzymen zu ADP (Adenosindiphosphat) gespaltet, wodurch Energie freigesetzt wird. Energie, die benötigt wird damit alles in uns funktioniert – zum Beispiel die Muskelkontraktion. Allerdings geht die Rechnung erst dann auf, wenn aus ADP auch wieder ATP wird. Hierfür sorgt das ebenfalls in den Zellen gespeicherte Kreatinphosphat, welches aus ADP wieder ATP macht. Natürlich könnte man an dieser Stelle mit jeder Menge Fachbegriffen um sich schmeißen, was jedoch den ohnehin komplexen Ablauf noch schwieriger verständlich werden ließe. Es geht ums Prinzip der Energiebereitstellung, das bis hierhin klar geworden sein dürfte.

Die Namensgebung

Warum heißt das ganze Ding jetzt überhaupt Citratzyklus wird sich der ein oder andere sicher fragen. Der Name resultiert aus dem ersten Schritt des gesamten Prozesses: Der Acetylrest (C-2) aus dem oben erwähnten Acetyl-CoA wird mit Oxalacetat (C-4) zu Citrat (C-6) kondensiert.

Die Atmungskette: NADH rein, ADP / ATP raus

NADH sowie einige andere Stoffe, die aus dem Citratzyklus resultieren, werden im Anschluss an die Atmungskette übergeben. In der Atmungskette werden diese Stoffe unter anderem durch Zuhilfenahme von Wasserstoff und Sauerstoff in Energie umgewandelt. Diese Energie wird nicht in Form von Wärme abgegeben, sondern dazu genutzt aus ADP (DP = Di-Phostphat) und einem Phosphat-Molekühl den universellen Treibstoff, ATP (TP = Tri-Phostphat), zu synthetisieren also herzustellen.

Das alles klingt nicht nur kompliziert, es ist auch kompliziert. Umso bewundernswerter, dass dieser Prozess nonstop in unserem Körper in Perfektion abläuft.

Viel Spaß beim Training wünscht euch,

euer ARAMIS Fitness-Team

Veröffentlicht am 20. Feb 2019

Alkohol: So gefährlich ist die Alltagsdroge wirklich

Whisky löst keine Probleme! Das tut Milch aber auch nicht.“ „Was früher meine Leber war, ist heute eine Minibar.“ „Das bekommen wir Gin.“

 

Alkohol in Deutschland: weltweit in der Spitzengruppe

Dumpf, zotig, lustig, peinlich – Trinksprüche sind Geschmackssache. Gefallen aber mit steigendem Promillegehalt besser. Und dafür stehen die Chancen im Vieltrinkerland Deutschland gut! Ja, richtig gelesen: Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Konsum von 10,7 Litern reinem Alkohol, das entspricht rund 440 Halb­litergläsern Bier, liegen wir weltweit in den Top Ten. Bei uns trinken rund 95 Prozent aller Erwachsenen Alkohol, in Europa sind es nur bei den Dänen mehr. Die wenigen, die nicht trinken, lassen es mehrheitlich aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund einer „Alkohol-Vorgeschichte“. Überzeugte Abstinenzler sucht man in Deutschland fast vergebens.

Alkohol als soziales Schmiermittel

Aber trotzdem haben wir alle null Problemo mit Alkohol, richtig? Wir doch nicht! Das ist Common Sense. Also wird munter gebechert. Kaum ein Spiele-, Mädels-, Kino-, Fußball- oder Feierabend ohne „Sprit“. Keine Familien-, Geburtstags- oder Weihnachtsfeier. Und kein Après-Ski. Mit ist irgendwie lustiger. Wir sind mutiger, haben mehr Spaß, kommen schneller in Kontakt und dem anderen Geschlecht näher … 

Und manche trinken noch immer unter dem Vorwand, das Gläschen Wein am Abend schone ihr Herz. Kurz tapfer sein, dieses Märchen müssen wir mal eben entzaubern: „Die ­Vorteile, die das Glas Wein eventuell bei der Vorbeugung einer bestimmten Form des Herzinfarkts hat, werden aufgewogen durch die ab dieser Menge schon höhere Wahrscheinlichkeit für andere körperliche Erkrankungen“, stellt Professor Johannes Lindenmeyer, Direktor der Salus Klinik in Lindow, klar.

So tödlich ist Alkohol

Wir erlauben uns am Wochenende einen Rausch. Relaxen after work bei einem leichten Dimmer und/oder genießen zu besonderen Anlässen ein Gläschen.

Jeder nach seiner Fasson, und das oft schon seit Jahren. Aber spürt irgendjemand Folgen seines Konsums – mal abgesehen von Müdigkeit und Kater am nächsten Tag? Irgendwelche Langzeitschäden? Tatsächlich eher nicht. Und DAS ist genau das Problem, auf welches hinzuweisen die „Spielverderber“-Experten aus den Suchtkliniken und der Alkoholforschung nicht müde werden.

Aus guten Gründen, wie diese kleine Auswahl zeigt:

  • Der Definition nach betreiben hierzulande rund 16 Prozent der Erwachsenen einen riskanten Alkoholkonsum.
  • Alle elf Minuten verliebt sich ein Mensch über Parship, aber alle sieben ­Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an den Folgen seines Alkoholkonsums (inklusive Unfalltoten!).
  • Alkoholkonsum verkürzt das Leben im EU-Schnitt um zehn Jahre, das Rauchen im Vergleich dazu um zwölf Jahre.

Alkohol schadet fast genau so sehr wie Zigaretten

Saufen fast so schlimm wie Rauchen? Kann doch nicht! Ist aber. Fällt nur nicht so auf. Die Verbindung Rauchen und Lungenkrebs ist offensichtlich, Alkohol schädigt dafür vom ersten Schluck an alle Organsysteme. Allerdings schleichend – und spätere Erkrankungen sind mit komplizier­ten, aber immer verlässlicheren mathematischen Rechenmodellen auf den Alkohol zurückzuführen. Für unser wichtigstes Entgiftungsorgan, die Leber, liegen ernüchternde Fakten auf dem Tisch: „In Deutschland gilt der ­sogenannte Gamma-GT-Leberwert bis 60 U/l als ­normal. In Völkern, die gar keinen Alkohol trinken, liegt er knapp unter 10! Aber Grenz­werte werden auch so gewählt, dass etwa 90 Prozent der ­Bevölkerung innerhalb des ‚erlaubten‘ Bereichs liegen. Und der ist bei uns eben dadurch mit­bestimmt, dass fast alle trinken“, sagt Prof. Dr. Norbert Wodarz, Leiter der Suchtforschung in der Klinik für Psychiatrie der Universität Regensburg. „Streng genommen haben also praktisch 80 Prozent der Deutschen krankhafte Leberwerte.“

Wie du es schaffst, kontrolliert zu trinken

Bei den rekordverdächtigen Mengen, die wir runterspülen, und den Folgen, die das haben kann, „trinken wir ganz klar zu sorglos“, sagt Professor Wodarz. Ab mehr als einem Glas Alkohol pro Tag (entspricht 0,5 l Bier oder 0,2 l Wein) für IHN und einem halben Glas für SIE an maximal fünf Tagen in der Woche wird es kritisch. Aber wer rechnet schon groß nach? Jeder selbst sieht sein Trinkverhalten natürlich unkritisch. „In der Regel ist das auch zehn Jahre, zwanzig oder noch länger gut ­unter Kontrolle, aber dann passiert eine Krise, etwa eine Trennung vom Partner, eine Kündigung… und das Trinken gerät außer Kontrolle, bis hin zur Abhängigkeit“, sagt Wodarz. Und ergänzt: „Davor ist wirklich niemand gefeit!

Ganz unabhängig also davon, wie viel wir aktuell trinken, wünscht sich unser Experte einen Bewusstseinswandel. Wir sollten aufhören, Alkohol als normales Getränk zu betrachten, das einfach dazugehört, „sondern gezielt mal ein oder zwei Gläser zu einer besonderen Gelegenheit trinken. Und uns immer auch fragen: Brauche ich das jetzt wirklich? Brauche ich den Effekt?“

Deshalb sollten Sportler nicht trinken

Gerade für sportbegeisterte Menschen wie unsere Sportwelt-Mitglieder es sind, lohnt es sich, mit gutem Beispiel voranzugehen. Denn „Alkohol verzögert nicht nur die Rege­neration“, sagt Wodarz. „Wenn jemand trainiert, um seinen Körper zu formen, dann unterläuft er mit Alkohol genau diese Absicht. Alkohol ist nun mal die Hauptquelle für Fetteinlagerungen.“

Lösch deinen Durst aber gern mit alkoholfreiem Bier. Aktuell haben wir hiervon das Hochdorfer Sportlerweizen und Erdinger Alkoholfrei, sowie das Hochdorfer FreiBier im Angebot. Diese haben weniger Kalorien und liefern dir wertvolle Elektrolyte.

Viel Spaß beim Trinken „ohne“, euer ARAMIS Sportwelt-Team

Veröffentlicht am 15. Feb 2019

ATP – Adenosintriphosphat: Der Treibstoff des menschlichen Körpers

Auf unserem Blog erarbeiten oder teilen wir Artikel, die euch coole Tipps zum Training in der Sportwelt, zu gesunder Ernährung oder einem aktiven und ausgewogenen Lebensstil geben wollen.

Adenosintriphosphat: Energiespeicher ATP

ATP versorgt jegliche Zellen in unserem Körper mit Energie. Ohne ATP läuft also gar nichts bei uns. Mit gar nichts ist auch wirklich gar nichts gemeint, nada, niente. Muskeln, Organe, Stoffwechsel und so weiter benötigen ATP um überhaupt erstmal arbeiten zu können. Damit wir stets ATP zur Verfügung haben, findet in den Zellen durchgängig ein Herstellungsprozess statt. Dafür verantwortlich und zuständig sind die Mitochondrien.

Unser Körper ist ein großer Energiespeicher, am meisten Energie steckt in unserem Fett. Ein weiterer Teil der Energie wird in Form von Glykogen in Muskeln und Leber gespeichert und in den Zellen stehen Kreatinphosphat und ATP als Energiequelle bereit. Und wie das nun mit der Energiebereitstellung funktioniert, schauen wir uns jetzt einmal an.

So wird die Energie aus ATP freigesetzt

In den Zellen, den Mitochondrien, wird ATP unter zur Hilfenahme von Enzymen zu ADP (Adenosindiphosphat) gespaltet, wodurch Energie freigesetzt wird. Energie, die benötigt wird damit alles in uns funktioniert – zum Beispiel die Muskelkontraktion. Allerdings geht die Rechnung erst dann auf, wenn aus ADP auch wieder ATP wird. Hierfür sorgt das ebenfalls in den Zellen gespeicherte Kreatinphosphat, welches aus ADP wieder ATP macht. Natürlich könnte man an dieser Stelle mit jeder Menge Fachbegriffen um sich schmeißen, was jedoch den ohnehin komplexen Ablauf noch schwieriger verständlich werden ließe. Es geht ums Prinzip der Energiebereitstellung, das bis hierhin klar geworden sein dürfte.

Unter Belastung: ATP bereits nach Sekunden aufgebraucht

Da ATP ständig GEbraucht wird, wird es logischerweise auch ständig VERbraucht. Allerdings gibt es natürlich auch solche Phasen, in denen in der Zelle mehr Energie produziert wird als aktuell benötigt – zum Beispiel durch besonders viel Aufnahme von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß. Diese „überschüssige“ Energie landet dann als Glykogen in Muskeln und Leber oder eben im Fettdepot.

ATP ist also kein langfristiger Energiespeicher, sondern steht vor allem kurzfristig als Energiequelle zur Verfügung. Bei sehr kurzen und hochintensiven Belastungen ist ATP zwar der erste Energielieferant, allerdings auch extrem schnell aufgebraucht. Eben solche Belastungen können maximal bis zu 20 Sekunden unter Verbrauch von ATP geleistet werden. Verändert sich die Dauer und Intensität einer Belastung, ändert sich auch die Quelle, aus der die benötigte Energie gezogen wird. Im Wesentlichen gibt es diese drei Stufen:

1. Hochintensive Belastungen mit einer Dauer von wenigen Sekunden: Die Energie wird durch ATP zur Verfügung gestellt.

2. Intensive Belastungen mit einer Dauer von wenigen Minuten: Die Energie wird durch die Glykolyse, den Abbau von Glykogen, zur Verfügung gestellt. Das Resultat: ATP!

3. Moderate Belastungen mit einer Dauer von bis zu zwei Stunden: Die Energie wird durch den Abbau (das „Verbrennen“) von Fetten zur Verfügung gestellt. Das Resultat: ATP!

Fazit: Ohne ATP keine Ausdauerleistung

Nun zum entscheidenden Punkt, denn: Ohne ATP funktionieren auch die anderen Prozesse der Energiebereitstellung nicht. Also auch wenn Energie aus dem Glykogen oder dem Abbau von Fett gewonnen wird, wird ATP benötigt. Die Anzahl der Mitochondrien entscheidet somit auch über die Anzahl und Verfügbarkeit von ATP. Unser Sportwelt-Leiter Tim, selbst ambitionierter Ausdauersportler, erklärt: „Gerade bei Ausdauer-Anstrengungen sind die Mitochondrien der leistungslimitierende Faktor. Da wir nur so viel ATP zur Verfügung haben, wie von den Mitochondrien produziert werden kann ist es ein logischer Rückschluss, dass der Mensch leistungsfähiger wird, wenn er mehr und/oder bessere Mitochondrien zur Verfügung hat, die somit dann in derselben Zeit mehr ATP produzieren können. Daher raten wir selbst Kraftsportlern stets, neben dem reinen Muskeltraining ein bis zwei Cardio-Einheiten pro Woche in ihren Trainingsplan zu integrieren.“

Viel Spaß beim Training wünscht euch,

euer ARAMIS Fitness-Team

Veröffentlicht am 12. Feb 2019