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Pezziball-Workout: Die 5 besten Übungen mit dem Gymnastikball

Jetzt geht es rund: Ein Pezziball-Workout ist die ideale Ergänzung zu deinem normalen Training – von den Übungen profitiert deine Tiefenmuskulatur im ganzen Körper.

Als Kinder haben wir die – gefühlt riesigen – Bälle am liebsten quer durch die Turnhalle gefeuert, später waren sie als Sitzgelegenheit cooler als normale Schreibtischstühle. Dann kam irgendwann der Punkt, an dem sie in der Ecke verstaubten. Wer braucht schon einen Gymnastikball? Du! Denn mit den quietschbunten Bällen trainierst du viele Muskeln bis in die Tiefe. Schnapp dir einen Gymnastikball und probiere die folgenden fünf Pezziball-Übungen doch einfach mal aus – am nächsten Tag wirst du spüren, was du geleistet hast! Du kannst die Übungen übrigens unkompliziert allesamt zu Hause durchführen.

Was bringt ein Pezziball-Workout?

Aerobic-Videos, Gymnastikkurse für Frauen, Kinderturnen … Bei Pezzibällen denkt kaum einer an effektives Muskeltraining, das auch starke Männer fitter macht. Doch genau das geht: Altbekannte Übungen, mit einem Pezziball ergänzt, sind perfekt für das Stabilisationstraining. Weil das Workout auf dem Pezziball eine ziemlich wackelige Angelegenheit ist, trainierst du deine Tiefenmuskulatur. Die brauchst du zum Beispiel, um die Instabilität des Balls auszugleichen. Teste, ob dir ein mehr oder weniger aufgepumpter Gymnastikball besser liegt.

Je nachdem, welche Übungen du absolvierst, stärkst du Bauch, Beine, Po, Arme und Rücken. Ganz nebenbei verbesserst du beim Pezziball-Workout dein Balancegefühl sowie deine Koordinations- und Reaktionsfähigkeit – gesunde und gerade Körperhaltung inklusive.

Tipp: Achte darauf, dass du auf einem ebenen, sauberen Untergrund trainierst. Lege falls nötig eine Matte unter.

Workout auf dem Pezziball: 5 Übungen für effektives Muskeltraining

1. Sit-ups für den flachen Bauch

Dir sind Sit-ups auf Dauer zu langweilig? Dann rauf auf den Pezziball und spüre, wie deine Bauchmuskeln mal wieder ackern müssen! Setze dich dazu zunächst auf den Gymnastikball und rolle soweit mit dem Po nach vorn, bis der Rücken auf dem Ball aufliegt. Hebe die Hände locker an die Schläfen und stelle die Füße stabil und schulterbreit auf den Boden, sodass Ober- und Unterschenkel einen rechten Winkel bilden. Schaue zur Decke und hebe Kopf und Schultern kontrolliert nach oben und leicht nach vorne – so weit wie möglich. Die Spannung in Bauch und Beckenboden kurz halten und den Oberkörper dann wieder absenken. Versuche während der Wiederholungen, die Muskelspannung zu halten und nur aus dem Bauch heraus zu arbeiten, ohne über den federnden Ball Schwung zu holen.

Um die seitlichen Bauchmuskeln zu trainieren, kannst du im Anschluss die Arme vor der Brust kreuzen und den Oberkörper zunächst diagonal nach rechts oben anheben, wieder absenken und danach diagonal nach links. Je Seite zehn Wiederholungen und die Grundspannung halten.

2. Liegestütze für starke Arme in zwei Varianten

Liegestütze fallen ohnehin nicht jedem leicht, auf dem Pezziball erfordert die Übung noch mehr Kraft. Dabei kannst du die Push-ups auf dem Gymnastikball in zwei Varianten ausführen: Entweder stützt du dich mit den Füßen auf den Ball oder du drückst dich mit den Armen vom Ball weg.

Beginne mit der ersten Variante und lege dich bäuchlings auf den Ball. Mit den Händen wanderst du so lange vom Ball weg, bis nur noch die Füße und ein Stück deiner Schienbeine auf dem Pezziball liegen. Spanne Po und Bauch an, sodass dein Körper eine Linie bildet. Die Arme sind senkrecht zum Oberkörper durchgestreckt, die Hände stützen dich unterhalb deiner Schultern. Beuge nun deine Ellenbogen und senke den Oberkörper langsam nach unten ab – so weit, bis deine Nasenspitze fast den Boden berührt. Kurz halten und dann wieder nach oben drücken. Der Körper bleibt dabei die ganze Zeit gestreckt.

Nach zehn bis 15 Wiederholungen wechselst du: Stelle dich vor den Pezziball und stütze dich mit den Händen darauf. Die Hände befinden sich unterhalb der Schultern, die Finger sind gespreizt, die Arme sind durchgedrückt, die Ballmitte befindet sich etwa unterhalb deines Kopfes. Achte wieder darauf, dass Beine und Rücken eine gerade Linie bilden, und beuge nun die Arme, sodass sich dein Brustbein dem Ball nähert und drücke dich dann wieder hoch. Das ist eine sehr wackelige Angelegenheit. Versuche ebenfalls zehn Wiederholungen. Die Liegestütz-Übungen auf dem Pezziball trainieren Brust-, Schulter- und Armmuskulatur, durch die ständige Anspannung werden auch Bauch- und Gesäßmuskeln stimuliert.

3. Leg Pull-in: Core-Power-Übung für den ganzen Körper

Jetzt trainierst du deine Core-Power, wie du es etwa vom Planken kennst. Das Ganzkörpertraining, kombiniert mit einem Ball, stabilisiert deine Rumpfmuskulatur zusätzlich. Begib dich dafür in die Liegestützposition, bei der die Füße auf dem Ball ruhen. Spanne deinen gesamten Körper an und achte darauf, dass deine Hüfte nicht durchhängt. Beuge deine Knie und Hüfte und rolle mit den Füßen den Ball so weit wie möglich nach vorn zu deinen Händen. Die Position einige Sekunden lang halten, die Beine wieder strecken und die Ausgangsposition einnehmen. Achte darauf, dass dein Oberkörper möglichst weit vorne bleibt, also die Schultern über den Händen.

20 Wiederholungen sind ideal, du trainierst die geraden Bauchmuskeln und die Hüftbeugemuskulatur. Du willst mehr? Dann beuge nicht die Knie, sondern bewege den Po bei gestreckten Beinen Richtung Decke.

4. Rumpfheben für einen geraden Rücken

Schon das regelmäßige Sitzen auf dem Ball trainiert deine Rückenmuskulatur. Doch beim Pezziball-Workout kannst du noch mehr für deinen Rücken tun. Lege dich beispielsweise mit dem Bauch auf den Ball, richte den Blick nach unten und senke den Oberkörper ab. Mit den Fußspitzen stabilisierst du deine Position. Hebe deine Arme angewinkelt neben deinen Körper, als würdest du eine Langhantelstange auf Höhe deines Kopfes greifen wollen. Nun richtest du dich behutsam auf, bis dein Oberkörper gerade, dein Rücken gestreckt ist. Spüre die Spannung für einen Moment in deiner Rückenmuskulatur und senke den Oberkörper anschließend langsam wieder ab. 15 Wiederholungen.

5. Klappmesser fürs Sixpack

Lege dich gestreckt auf den Rücken und klemme den Gymnastikball zwischen deine Unterschenkel. Hebe nun die Beine gestreckt nach oben und greife mit den Händen den Ball. Senke die Beine ab, während du gleichzeitig den Ball mit gestreckten Armen hinter deinen Kopf auf den Boden führst. Anschließend Arme und Beine wieder senkrecht heben, um den Ball wieder zwischen die Unterschenkel zu legen. Beine samt Gymnastikball zum Boden ablassen, aber nicht ablegen. Kurz halten und wieder nach oben. Während dieser Pezziball-Übung trainierst du zum einen deine unteren Bauchmuskeln, wenn deine Beine den Ball knapp über dem Boden halten. Zum anderen sind deine oberen Bauchmuskeln besonders aktiv, wenn du mit den Armen den Ball greifst und hinter den Kopf führst.

 

„Habt Ihr Fragen zu den einzelnen Übungen oder ist etwas unklar, dann sprecht mich und meine Kolleginnen und Kollegen auf der Trainingsfläche gerne jederzeit an. Gerne versorgen wir euch auch mit dem passenden Pezzi-Ball für euer Workout, solltet im Studio keinen vorfinden“, erklärt Tim, Leiter der Aramis Sportwelt.

Veröffentlicht am 10. Dez 2018

Wie soll man sich (denn jetzt) ernähren?

Was ist gesund, was übertrieben? Und wie viele „Sünden“ dürfen wir uns erlauben? Nie gab es mehr Informationen zu gesunder Ernährung als heute – und nie zugleich war die Unsicherheit, was richtig ist und was falsch, größer. Das sieht man auch daran, dass die Zahl der übergewichtigen Menschen weltweit zunimmt. Auf Deutschland bezogen ist die Hälfte aller Männer und ein Drittel aller Frauen übergewichtig, Tendenz im wahrsten Sinne des Wortes zunehmend.

Um sich in dem Wust von Empfehlungen zurecht zu finden und unter alle den verfügbaren Lebensmitteln die richtige Wahl zu treffen, hilft es, sich einmal grundsätzlich zu fragen: Was soll Ernährung eigentlich leisten? Die Antwort darauf ist recht einfach: Zunächst soll uns die Nahrung die nötige Energie liefern, die wir jeden Tag brauchen. Dann muss in der Nahrung alles enthalten sein, was der Körper für den Erhalt und den Aufbau seiner Strukturen braucht – also Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und so fort. Zudem soll eine gesunde Ernährung uns vor Krankheiten schützen und für ein langes Leben sorgen. Und – nicht zuletzt – soll die richtige Ernährung uns einen Körper bescheren, in dem wir uns wohlfühlen und uns einfach schmecken!

In der Realität bleibt durch Unwissenheit, Stress und manchmal auch Faulheit eine gesunde, ausgewogene Ernährung häufig auf der Strecke. Dabei ist es gar nicht so schwer, die größten Ernährungsfehler zu vermeiden!

Ernährungsfehler 4: Zu wenig essen

Wenn man zu wenig isst, kommt es zu einer Unterversorgung der Körperzellen und damit zu einer Mangelversorgung der inneren Organe und des Gehirns. Um die inneren Organe nicht langfristig zu schädigen, fährt der Körper seinen Bedarf herunter: Der Stoffwechsel arbeitet langsamer, um keine Energie zu verschwenden. Der Rest des Energiebedarfes wird gedeckt, indem der Körper energiefressende Systeme abbaut und die dabei entstehende Energie für sich nutzt. Energiefresser sind in diesem Fall Muskeln. Der Körper baut sie ab, um Energie zu gewinnen. Auf diese Weise verlieren wir, wenn wir zu viele Kalorien einsparen, unseren wichtigsten Stoffwechselmotor! Die Fettdepots hingegen bleiben uns erhalten: Sie sind eine reine Notreserve und werden erst ganz zum Schluss abgebaut.

Die Empfehlung, nicht zu wenig zu essen, bedeutet gleichzeitig natürlich im Umkehrschluss keinen Freibrief zur Völlerei, denn gleichzeitig verlangsamt kalorische Restriktion den Alterungsprozess. Der Grund liegt wahrscheinlich in der Reduktion von oxidativem Stress. Die Menschlichen Zellen bleiben länger unversehrt und leben somit länger. Ein Schutzenzym namens Sirtuin wird bei der kalorischen Restriktion vermehrt ausgeschüttet und verlangsamt Alterungsprozesse.

Wie so oft ist also „die goldene Mitte“ wohl genau das Richtige. Zusätzlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung solltet ihr auch stets daran arbeiten, die Muskulatur als wichtigsten Stoffwechselmotor aufzubauen und zu erhalten.

Wie euch das am besten gelingt, zeigen euch gerne die Mädels und Jungs im Studio.

Bleibt gesund und munter!

Veröffentlicht am 07. Dez 2018

Ein Trainingsplan für nachhaltige Ergebnisse

„Ein Ziel ohne ein Plan ist nur ein Wunsch“

Antoine de SaintExupéry –

Erfolg braucht Zeit. Und auf dem Weg zu wahrer Größe gibt es keine Abkürzungen. Ein olympischer Athlet muss insgesamt 10.000 Stunden trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen, bevor er den Höhepunkt seiner sportlichen Leistungsfähigkeit erreicht. Es ist vielleicht nicht unbedingt dein Ziel, Olympiateilnehmer zu werden — doch wenn du Rückschläge vermeiden willst, solltest du trotzdem wissen, wie eine nachhaltige Trainingsroutine aussieht, die dir kontinuierliche Ergebnisse garantiert.

Training braucht — genauso wie eine Art Produktionsprozess in der Industrie — eine effiziente Methode als Grundlage. Ein effektives Trainingsprogramm verbessert die sportliche Leistungsfähigkeit über längere Zeit hinweg. Das Stichwort ist hier „über längere Zeit”, denn körperliche Belastung wirkt sich langfristig gesehen auf unseren Körper aus. Das bedeutet, dass du die gewünschten Ergebnisse nicht sofort siehst und auch nicht nach einer Woche. Es ist die Summe aus deinem gesamten bisherigen Trainingspensum, die dazu führt, dass du dich als Athlet weiterentwickelst.

Sogar das Training bzw. der Sport, den wir in unserer Kindheit getrieben haben, wirkt sich auf unsere sportliche Leistung im Erwachsenenalter aus. Nicht selten haben Personen, die als Kind oder Jugendlicher Fußball gespielt haben, später eine relativ gute Kondition, auch wenn sie schon seit Jahren nicht mehr trainieren. Deshalb funktionieren Blitzdiäten und Trainingspläne nicht, die einen schnell fit machen sollen. Du brauchst eine nachhaltige Strategie. Doch wie sieht diese aus?

Ein nachhaltiger Trainingsplan besteht aus drei Stufen:

Teile dein Jahr in drei bis vier Zyklen ein. Jeder Zyklus beinhaltet einen Trainingsplan mit unterschiedlichem Fokus, z. B. Cardio, Kraft usw., und mit den folgenden drei Stufen: Vorbereitung, Wettbewerb und Veränderung. In der Vorbereitungsphase wird die Grundfitness deines Körpers trainiert und allgemein an Kraft und Kondition gearbeitet. In der Wettbewerbsphase stellst du dich, sofern du möchtest, einer messbaren Challenge, für die du während der Vorbereitungsphase trainiert hast. Dies kann auch „nur“ eine vorher/nachher Anamnese durch unser Fitness-Team sein.  Zuletzt kommt die Veränderungsphase. Das ist der Zeitpunkt, an dem du deine bisherige Methode verändern solltest. Wenn man immer wieder nach demselben Trainingsplan trainiert, bloß weil er früher einmal zu Ergebnissen geführt hat, lassen die Erfolge früher oder später nach. Um Fortschritte zu machen, musst du deinen Körper ständig durch neue Anreize fordern.

Die richtige Denkweise für langfristigen Erfolg

Für langfristigen Trainingserfolg kommt es gleichermaßen auf die richtige Einstellung wie auf konsequentes Training an. Natürlich ist es richtig, sich kurzfristige Ziele zu setzen. Doch sobald du eines erreichst hast, musst du sofort anfangen, auf das nächste hin zu arbeiten. Nur so erzielst du langfristig Erfolge. Das Konzept der kontinuierlichen Verbesserung basiert auf der japanischen Kaizen-Unternehmensphilosophie. Auch wenn das Kaizen-Prinzip für Produktionsunternehmen entwickelt wurde, um Ausfälle zu vermeiden und den Mitarbeitern zu einer Denkweise zu verhelfen, durch die sie ihre Aktivitäten permanent verbessern, können diese Prinzipien auf fast jeden Lebensbereich angewendet werden — und vor allem auf den Sport.

Das Kaizen-Prinzip im Sport

Bei der Kaizen-Denkweise geht es um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der auf kleinen, stetigen Veränderungen basiert und auf lange Sicht zu grundlegenden Verbesserungen führt. Wenn du die Kernprinzipien von Kaizen befolgst, erlangst du die erforderliche Einstellung, um langfristige Ergebnisse zu erzielen. Zu diesen Prinzipien gehört: keine Vermutungen anzustellen, Probleme aktiv anzugehen, sich nicht mit dem aktuellen Zustand zufrieden zu geben, seinen Perfektionismus zu vergessen und zu lernen, sich an immer neue Situationen anzupassen. Doch das wichtigste Prinzip besteht darin, ständig nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen — der Schlüssel zum Trainingserfolg eines jeden Athleten. Denk daran: Du kannst immer noch mehr erreichen.

Das Fitness-Team unterstützt dich jederzeit beim Finden und Erreichen neuer Ziele. Sprich uns gerne jederzeit an.

Erfolg kennt keine Grenzen. Erreiche dein Ziel. Und setz dir das nächste.

Dein Aramis Sportwelt-Team

 

 

Veröffentlicht am 03. Dez 2018

Wie soll man sich (denn jetzt) ernähren?

Was ist gesund, was übertrieben? Und wie viele „Sünden“ dürfen wir uns erlauben? Nie gab es mehr Informationen zu gesunder Ernährung als heute – und nie zugleich war die Unsicherheit, was richtig ist und was falsch, größer. Das sieht man auch daran, dass die Zahl der übergewichtigen Menschen weltweit zunimmt. Auf Deutschland bezogen ist die Hälfte aller Männer und ein Drittel aller Frauen übergewichtig, Tendenz im wahrsten Sinne des Wortes zunehmend.

Um sich in dem Wust von Empfehlungen zurecht zu finden und unter alle den verfügbaren Lebensmitteln die richtige Wahl zu treffen, hilft es, sich einmal grundsätzlich zu fragen: Was soll Ernährung eigentlich leisten?

Die Antwort darauf ist recht einfach: Zunächst soll uns die Nahrung die nötige Energie liefern, die wir jeden Tag brauchen. Dann muss in der Nahrung alles enthalten sein, was der Körper für den Erhalt und den Aufbau seiner Strukturen braucht – also Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und so fort. Zudem soll eine gesunde Ernährung uns vor Krankheiten schützen und für ein langes Leben sorgen. Und – nicht zuletzt – soll die richtige Ernährung uns einen Körper bescheren, in dem wir uns wohlfühlen und uns einfach schmecken!

In der Realität bleibt durch Unwissenheit, Stress und manchmal auch Faulheit eine gesunde, ausgewogene Ernährung häufig auf der Strecke. Dabei ist es gar nicht so schwer, die größten Ernährungsfehler zu vermeiden!

Ernährungsfehler 3: Das Essen nicht genießen

 

Wie häufig isst du im Gehen, vor dem Bildschirm oder dem Fernseher? Wer beiläufig und in Eile isst, dem entgeht eine ganz wichtige Komponente: der Genuss. Wer sich Zeit nimmt für seine Mahlzeiten – sowohl für deren Zubereitung als auch für den Verzehr – isst bewusster und häufig auch weniger, da das Sättigungsgefühl Zeit hat, einzusetzen. Feste Hauptmahlzeiten, die gut schmecken und sättigen, helfen zudem, auf das Snacken zwischendurch zu verzichten. Denn häufig ist nicht das üppig zelebrierte Mahl, sondern die vielen kleinen Sünden, die ganz nebenbei in unserem Mund verschwinden, für eine Gewichtszunahme verantwortlich.

Wir laden euch herzlich zu eurem ganz persönlichen Genussmoment in der Sportwelt-Bar ein. Silke und ihr Team freuen sich darauf, euch mit leckeren Speisen und Getränken verwöhnen zu dürfen.

Euer Aramis Sportwelt-Team

Veröffentlicht am 30. Nov 2018

Vier Übungen für starke Schultern

Verbessere deine Haltung, steigere deine Leistungsfähigkeit und beuge Verletzungen vor.


Starke, definierte Schultern sehen nicht nur gut aus, sondern tragen auch zu einer besseren Haltung bei und beugen Verletzungen, Steifheit und Verspannungen vor. Keine Frage, die Schultern spielen eine wichtige Rolle in unserem Körper, darum haben wir die vier besten Schulterübungen, sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene, zusammengefasst — für gesunde und lockere Schultern.


Anfänger

Wenn du noch keine Pushups, Pullups und Dips kannst, dann haben wir gute Neuigkeiten: Auch wenn es sich lohnt, diese Übungen in sein Training miteinzubeziehen, gibt es andere Wege, deine Schultern zu trainieren. Die folgenden Exercises sind genauso effektiv und besonders gut für Anfänger geeignet:

1. Planks, Side Planks und Plank Switches

Warte mal… Sind das nicht eher Übungen für den Rumpf? Ja, das ist richtig. Mit Planks trainierst du jedoch auch die Rotatorenmanschette, denn die Schultern werden konstant statisch belastet. Somit trainierst du ihre Stabilität und machst sie widerstandsfähiger für abrupte Bewegungen. Mit Variationen wie (High) Side Planks und Plank Switches kannst du den Effekt sogar noch verstärken.

2. Side Dips

Während du bei Straight Bar Dips dein gesamtes Körpergewicht nach oben drücken musst, werden Side Dips im Liegen absolviert und du musst nur deinen Oberkörper nach oben drücken. Auch wenn viele diese Übung gar nicht kennen, ist sie sehr effektiv, um die Schultern zu kräftigen und den Körper auf anspruchsvollere Oberkörperübungen vorzubereiten.


Fortgeschrittene

Du beherrschst Pushups und Pullups und bist auf der Suche nach der nächsten Herausforderung? Dann werden diese Exercises deine Schulterkraft auf die Probe stellen:

3. Handstand Pushups

Handstand Pushups sind die Königsdisziplin des Bodyweight Trainings. Sie erfordern Gleichgewichtssinn und Stabilität, um den Handstand auszuführen. Dazu kommt noch Kraft, um das gesamte Körpergewicht vom Boden nach oben zu drücken. Damit sind Handstand Pushups eine der anspruchsvollsten Exercises, die es bei Freeletics gibt. Doch die Anstrengung ist es wert: Während du mit herkömmlichen Pushups hauptsächlich die Brustmuskulatur trainierst, erreichst du mit Handstand Pushups ein völlig neues Level, was Schulterkraft angeht.

4. Straight Bar Dips

Zeit, deinem Trizeps und deinen Schultern einzuheizen! Straight Bar Dips zählen zu den härtesten, aber effektivsten Exercises für den Oberkörper. Dabei musst du über den gesamten Zeitraum dein vollständiges Körpergewicht über der Stange halten und nur mit der Kraft deines Oberkörpers die Brust bis zur Stange absenken.


„Habt Ihr Fragen zu den einzelnen Übungen oder ist etwas unklar, dann sprecht mich und meine Kolleginnen und Kollegen auf der Trainingsfläche gerne jederzeit an.
Wir sind für Euch da“, bietet Tim seine und die Hilfe des gesamten Fitness-Teams an.

Viel Spaß beim Nachtrainieren,

euer Fitness-Team

Veröffentlicht am 26. Nov 2018

Frühsport – raus aus den Federn!

Wie heißt es immer so schön: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Also warum nicht das Training in die Morgenstunden legen? Doch welche Vorteile bringt Frühsport eigentlich mit sich? Welche Auswirkungen auf den Körper hat das Training am Morgen? Wie motiviert ihr euch am besten? Und was und wann solltet ihr am Morgen essen?

Frühsport – wie der Name schon sagt – wird morgens in der Frühe ausgeübt, oftmals vor dem Frühstück auf nüchternen Magen. Viele denken, das sei eine besonders gute Methode, um den Fettstoffwechsel zu steigern. Später mehr dazu.

Viel wichtiger ist: Mit Frühsport startet es sich gleich viel zufriedener und fröhlicher in den Tag! Glaubt ihr nicht? Probiert es zumindest mal aus! Aber nicht nach dem Motto: „Ich habe es zweimal probiert. Ist nichts für mich.“ Gebt dem Ganzen ein wenig Zeit und zieht dann Bilanz, ob ihr euch besser fühlt.

Welche Vorteile hat Frühsport?

Aus welchen Gründen auch immer ihr Sport treibt: weiter so! Aber warum nun ausgerechnet in den frühen Morgenstunden? Dafür gibt es mindestens vier gute Gründe:

  1. Mit Frühsport den Tag effizienter nutzen

Besonders, wenn ihr berufstätig und abends geschafft vom Tag seid, kann euch der Umstieg auf Frühsport dabei helfen, den Tag effizienter zu gestalten. So habt ihr dieses To-do bereits morgens aus dem Kopf und könnt euch besser auf alles andere wie die Arbeit, Erledigungen und Termine, den Haushalt und Freizeitplanungen konzentrieren. Wenn eure Freunde dann abends spontan mit euch ins Kino wollen, bleibt das schlechte Gewissen einfach zu Hause. Schließlich habt ihr das Training ja schon morgens erledigt.

  1. Freie Bahn für Frühsportler

Ob im Fitnessstudio, im Schwimmbad oder im Park – morgens ist der Großteil der Sportler noch nicht aktiv. So habt ihr im Schwimmbad im wahrsten Sinne des Wortes freie Bahn oder im Fitnessstudio kein Problem, dass alle Geräte belegt sind. Und das Beste: Alles ist frisch geputzt und in der Luft liegt noch kein stetiger Duft der anderen Sportler.

P.S. Auch bei uns gehört die Zeit von 6 bis 8 Uhr zu den weniger frequentierten.

  1. Weniger duschen – eure Haut und die Natur wird es euch danken!

Viele von euch duschen sicher morgens, um frisch in den Tag zu starten. Wenn ihr dann abends zum Sport geht, wascht ihr euch den Schweiß wahrscheinlich mit einer erneuten Dusche ab. Das ist weder für die Umwelt noch für eure Haut besonders gut. Eure Haut trocknet durch das häufige Duschen aus. Wenn ihr hingegen morgens eure Fitness trainiert und danach duschen geht, spart ihr euch eine Dusche am Tag.

  1. Hallo wach! Frischer in den Tag starten mit Frühsport

Auch wenn euch die Umstellung anfangs Schwierigkeiten bereiten und der innere Schweinehund an manchen Tagen schier unbezwingbar erscheinen mag – die meisten von euch werden sich nach dem Training ausgeglichener fühlen. Ihr startet mit einem Erfolgserlebnis und viel zufriedener in den Tag.

Und für alle Nachteulen unter euch haben wir auch eine gute Nachricht: Es heißt, es dauere circa 21 Tage, um eine Gewohnheit zu ändern. Tatsächlich variiert das von Mensch zu Mensch. Aber grundsätzlich kann jeder von euch seine Gewohnheiten mit der Zeit ändern und den morgendlichen Sport zur Routine machen. Dann fällt es auch nicht mehr so schwer, sich aus dem Bett zu bewegen.

Wie motiviere ich mich zum Frühsport?

Den inneren Schweinehund kennt wahrscheinlich jeder. Der kann ein verdammt zäher Gegner sein. Doch es gibt einige Strategien, um ihn gezielt zu bekämpfen.

Packt die Sporttasche doch schon am Abend fertig und stellt sie für den nächsten Tag bereit. So müsst ihr am Morgen nur aus dem Bett steigen, die fertige Tasche greifen oder in die bereitgelegte Sportkleidung schlüpfen und los geht’s.

Sucht euch idealerweise eine Sportart, die euch auch Spaß macht und auf die ihr Lust habt. Wenn ihr euch zusätzlich noch sportliche Ziele setzt, die ihr erreichen wollt – zum Beispiel, die gelaufene Distanz zu steigern oder mehr Bahnen zu schwimmen – umso besser ist das für die Motivation. Mit guten Vorsätzen ertragt ihr das frühere Klingeln des Weckers gleich viel leichter.

Welcher Frühsport ist der richtige für mich?

Das Wichtigste ist, dass ihr euch mit der gewählten Sportart wohlfühlt. Ob es nun das morgendliche Joggen im Park ist oder ihr euch mit Pilates-Übungen im heimischen Wohnzimmer fit haltet, ist zweitrangig. Laufen, Radfahren, Training mit dem eigenen Körpergewicht – all das lässt sich gut am Morgen umsetzen. Wollt ihr das Morning-Workout allerdings dafür nutzen, um euren Fettstoffwechsel anzukurbeln, eignen sich vor allem Ausdauersportarten.

Wie lange und wie oft sollte ich morgens trainieren?

Generell ist die Uhrzeit für eure Fitness-Einheit eine reine Gewohnheitssache und hat keinen Einfluss auf die empfohlene Häufigkeit und Länge des Trainings. Theoretisch könnt ihr also immer dann morgens trainieren, wenn ihr es sonst zu einer anderen Tageszeit getan hättet. Findet heraus, welche Tageszeit sich auf Dauer besser für euch anfühlt. Ob auch für euch ein Nüchterntraining infrage kommt, solltet ihr am besten mit eurem Arzt abstimmen.

Fazit

Ob auf nüchternen Magen oder nicht – generell ist sportliche Betätigung am frühen Morgen eine gute Möglichkeit, um euren Tag besser zu planen und mehr davon zu haben. Ihr startet sportlich-motiviert in den Tag und habt das Gefühl, direkt etwas geschafft zu haben. Und auch wenn die Motivation für die frühen Fitness-Sessions anfangs nicht besonders groß sein mag, werdet ihr mit der Zeit eine Besserung spüren, im besten Fall sogar Spaß daran entwickeln und mehr Motivation für den ganzen Tag haben. Letztendlich ist es eine Typenfrage, wann die beste Zeit zum Trainieren ist. In Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung solltet ihr schnell merken, dass euch das frühere Aufstehen gar nicht mehr so schwerfällt.

Veröffentlicht am 19. Nov 2018

Wie soll man sich (denn jetzt) ernähren?

Was ist gesund, was übertrieben? Und wie viele „Sünden“ dürfen wir uns erlauben? Nie gab es mehr Informationen zu gesunder Ernährung als heute – und nie zugleich war die Unsicherheit, was richtig ist und was falsch, größer. Das sieht man auch daran, dass die Zahl der übergewichtigen Menschen weltweit zunimmt. Auf Deutschland bezogen ist die Hälfte aller Männer und ein Drittel aller Frauen übergewichtig, Tendenz im wahrsten Sinne des Wortes zunehmend.
Um sich in dem Wust von Empfehlungen zurecht zu finden und unter alle den verfügbaren Lebensmitteln die richtige Wahl zu treffen, hilft es, sich einmal grundsätzlich zu fragen: Was soll Ernährung eigentlich leisten?

Die Antwort darauf ist recht einfach: Zunächst soll uns die Nahrung die nötige Energie liefern, die wir jeden Tag brauchen. Dann muss in der Nahrung alles enthalten sein, was der Körper für den Erhalt und den Aufbau seiner Strukturen braucht – also Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und so fort. Zudem soll eine gesunde Ernährung uns vor Krankheiten schützen und für ein langes Leben sorgen. Und – nicht zuletzt – soll die richtige Ernährung uns einen Körper bescheren, in dem wir uns wohlfühlen und uns einfach schmecken!
In der Realität bleibt durch Unwissenheit, Stress und manchmal auch Faulheit eine gesunde, ausgewogene Ernährung häufig auf der Strecke. Dabei ist es gar nicht so schwer, die größten Ernährungsfehler zu vermeiden!

Ernährungsfehler 1: Einseitige Ernährung

„Die Vielfalt der Lebensmittel genießen“ lautet Nummer 1 der 10 Goldenen Ernährungsregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Je abwechslungsreicher du isst, desto geringer ist das Risiko einer einseitigen Ernährung. Und – ja! – zur Vielfalt gehören natürlich auch Zucker, Butter, Speck und andere Lebensmittel, um die viele Menschen ängstlich einen Bogen machen. Doch kein Lebensmittel ist eine grundsätzliche Bedrohung für uns! Es kommt auf das richtige Verhältnis an. So lange die vermeintlich ungesunden Lebensmittel nur einen gewissen Prozentsatz der täglichen Ernährung ausmachen, ist gegen sie nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil: Wer sich „verbotene“ Lebensmittel erlaubt, beugt einem Heißhunger vor.
Auf der anderen Seite ist „die Vielfalt genießen“ natürlich eine Aufforderung, nicht jeden Tag das Gleich zu essen. Im Alltag neigen wir leider dazu, in eingefahrene Ernährungsmuster zu verfallen.
Keine Idee was heute auf den Tisch kommen soll? Unsere Ernährungsexpertin Anna vom Fitness-Team gibt euch hilfreiche Tipps und ausgefallene Rezeptideen mit auf den Weg! Sprecht sie gerne an!

Den zweiten Teil der insgesamt fünfteiligen Serie „Häufigste Ernährungsfehler“ gibt es nächsten Freitag. Bis dahin viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen,

euer Aramis-Sportwelt-Team

Veröffentlicht am 16. Nov 2018

ARAMIS Sportwelt Tageskarte

Die ARAMIS Sportwelt bietet  das größte Sportangebot der Region. Mit den Racketsportarten (Tennis, Badminton, Squash und Tischtennis), den Beachplätzen (drei Beachvolleyballfelder und ein Beachhandball- bzw. Soccerfeld), der Freeclimbinganlage, den drei Billardtischen und dem 1200 m² großen Fitness- und Gesundheitsstudio, könnt Ihr euch als Sportler hier nach Herzenslust auspowern.

Mit einer ARAMIS Sportwelt-Tageskarte für 19,00 € pro Person können Sie folgende Leistungen der ARAMIS Sportwelt für einen ganzen Tag nutzen:

Zutritt Fitnessstudio

Kursbereich

Wellnessbereich

Natur-Badesee

Unsere Sportangebote (Tennis, Badminton, Klettern, Squash, Beachvolleyball, Tischtennis und Billard) können an diesem Tag nach dem Prinzip „Freies Spiel auf freien Plätzen“ genutzt werden. Es darf ein Platz/Court für 60min Spieldauer bereits vor Ihrem Sporttag fix gebucht werden.

 

 

Veröffentlicht am 09. Jan 2018

Der Physiomat 8000

Grundvoraussetzungen für ein gesundes Training sind das Erkennen und Beheben

von Dysfunktionen und Dysbalancen.

Der PHYSIOMAT 8000 ist das Test- und Trainingssystem für alle Mitglieder im ARAMIS Fitness- und Gesundheitsstudio. Damit das Training funktionell und gesund ausgeführt werden kann, ohne die unterschiedlichen Dysfunktionen und Dysbalancen zu verstärken, sind das Erkennen und Beheben dieser Probleme fundamental wichtig.

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Veröffentlicht am 04. Mrz 2016

Laufen ohne zu Schnaufen – Tipps für ein effektives Ausdauertraining

Kennen Sie das? Die ersten Sonnenstrahlen des Frühjahrs locken Sie vor die Tür. Ihre erste Joggingrunde war allerdings mit einer herben Enttäuschung verbunden, denn schon nach wenigen Minuten bekamen Sie Seitenstechen und mussten Ihren Weg mehr gehend als joggend fortsetzen? Am nächsten Tag hatten Sie heftigen Muskelkater in den Beinen und Sie haben sich gefragt, was Sie vergessen haben zu beachten? Wie Sie als Anfänger Ihr Training aufbauen sollen? Und warum soll man überhaupt seine Ausdauer trainieren?

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Veröffentlicht am 17. Feb 2016