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Die Kraft der Öle

Öle verfeinern jedes Gericht und sind dazu gesunde Fettlieferanten. Doch welches Öl eignet sich für welchen Gebrauch? Dieser Guide gibt Antwort auf alle Fragen rund um die Kraft von Ölen und ihre Anwendung.

Welches Öl für welchen Gebrauch?

Wichtig ist, dass Öle richtig verwendet werden, denn nicht jedes eignet sich beispielsweise zum Braten. Wichtig bei der Einstufung von Ölen ist vor allem der Rauchpunkt und die Fettsäure. Je mehr mehrfach ungesättigte Fettsäure ein Öl enthält, desto tiefer ist der Rauchpunkt. Der Rauchpunkt ist der Temperatur-Richtwert, ab dem ein Öl beim Erhitzen zu rauchen beginnt. Sollte ein Öl diesen Punkt erreicht haben, bildet es schädliche Stoffe. Somit eignen sich Öle, die viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, nicht zum Braten.

Kokosnussöl

Das Kokosnussöl besteht fast überwiegend aus gesättigten Fettsäuren, die eigentlich als ungesund gelten. Hierzu streiten sich die Gemüter, ob Kokosnussöl nun gut oder schlecht für die Ernährung ist. Was aber dem Kokosnussöl nachgewiesen werden konnte, ist, dass es Herzerkrankungen vorbeugt, weil es den Cholesterinspiegel senkt. Das Kokosnussöl eignet sich zum Braten und zum Backen und lässt sich ewig lagern.

Olivenöl

Das Olivenöl ist eines der gängigsten Öle. Frisches Olivenöl schmeckt lecker und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Beim Olivenöl ist es wichtig, zu unterscheiden, ob es raffiniert oder nativ ist. Das raffinierte Olivenöl ist auch zum Braten geeignet, wohingegen das native, also das kaltgepresste Olivenöl einen sehr geringen Rauchpunkt besitzt und nicht erhitzt werden darf. Kaltgepresstes Olivenöl passt perfekt zum Salat oder zur Zubereitung von Pesto.

Rapsöl

Das Rapsöl ist ein beliebtes Öl der Deutschen, denn es wird hier im Land gewonnen. Das Öl ist ein Alleskönner und funktioniert zum Braten, Kochen oder Backen gleichermaßen. Der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren macht das Rapsöl besonders gesund. Außerdem enthält das Öl Alpha-Linolensäure, die vom Körper nicht selbst produziert werden kann und über die Nahrung aufgenommen werden muss. Diese Fettsäure wirkt sich entzündungshemmend aus.

Leinöl

Das würzige Leinöl wird aus Leinsamen gewonnen und schmeckt lecker zu Wurzelgemüse oder als Topping auf dem Porridge. Leinöl ist reich an Omega-3-Fettsäure und Omega-6-Fettsäure und sollte nicht erhitzt werden.

Kürbiskernöl

Das Kürbiskernöl mit der nussigen Note enthält viele gesättigte Fettsäuren und sollte daher nur in Maßen verzehrt werden. Der hohe Anteil an Vitamin E und Omega-6-Fettsäuren spricht aber für das Kürbiskernöl. Als Topping auf der Suppe oder zum Würzen ist es ideal.

Walnussöl

Laut Ernährungsexperten zählt das Walnussöl zu den hochwertigsten Ölen. Es besteht überwiegend aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren und enthält wichtige Vitamine und viel Omega-3-Fettsäure. Durch den regelmäßigen Konsum von Walnussöl wird die Leistungsfähigkeit gesteigert, das Immunsystem gestärkt und der Fettstoffwechsel angekurbelt. Das Walnussöl sollte nur kalt verwendet werden.

Fazit

Öle können eurer Küche neuen Pepp verleihen und das Potenzial vieler Speisen noch weiter steigern. Viele Vitamine können beispielweise durch den Körper erst durch die Kombination mit gesunden Fettsäuren aufgenommen werden. Unterscheiden müssen wir an dieser Stelle sicherlich diese von den gesättigten Transfettsäuren, wie sie in vielen verarbeiteten Produkten wie Chips, Nutella und Süßigkeiten vorkommen. Deren gesundheitsschädlichen Wirkungen haben zahlreiche Studien belegt und sollten daher nur in Maßen konsumiert werden.

Wir wünschen euch viel Spaß und ein genussreiches Wochenende beim Ausprobieren unbekannter Speiseöle.

Euer ARAMIS Sportwelt-Team

Veröffentlicht am 1. März 2019