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Darum sollte man Beine und Po trainieren, um am Bauch abzunehmen

Wer seine kleine Plauze gegen einen flachen, gut definierten Bauch eintauschen will, macht das scheinbar Logische: Viel Bauchmuskeltraining. Tatsächlich bringt es unter den meisten Umständen aber wenig bis gar nichts. Wir erklären euch, welches Workout wirklich hilft, wenn man am Bauch abnehmen will.

 Du bist das ein oder andereSpeckröllchen von einer knackigen Körpermitte entfernt. Das schreit nachtäglichen Sit-ups, Crunches und anderen Übungen, die dem Bauchfett zu Leibe rücken – scheinbar zumindest. Der Haken ist: Die vermeintlichen Bauchmuskelnblieben von der kleinen Fettschicht verdeckt. Zwar empfiehlt sich allgemeinesKrafttraining unbedingt wenn man abnehmen möchte – viel effektiver ist esjedoch, eine Etage tiefer ansetzen.

Beine und Po sind die größte Muskelgruppe des Körpers


Ob am Bauch oder woanders: „Wer definiertere Bauchmuskeln anstrebt, muss in erster Linie Fett verlieren“, erklärt Tim, Leiter der Aramis Sportwelt. Das gelingt,wenn möglichst viele Kalorien verbrannt werden. Wer größere Muskeln trainiert, verbraucht entsprechend mehr Energie. Bei der Beinmuskulatur, zu der auch der Po gehört, handelt es sich um die größte Muskelgruppe des ganzen Körpers. „Zum Abnehmen macht es also durchaus Sinn, diesen Bereich anzugreifen“, so der 28-Jährige. Die Bauchmuskulatur ist hierbei sicherlich nicht zu vernachlässigen, jedoch nicht in den Mittelpunkt des Trainings zu stellen. 


Auch überdie Trainingssituation hinaus verbrauchen Muskeln Energie. Sogar, während man sich gar nicht bewegt. Und dieser Mehraufwand rechnet sich zum täglichen Ruheenergieumsatz des Menschen dazu. Für gewöhnlich spricht man von zwischen1800 und etwa 2200 Kalorien. Der tatsächliche Wert ist individuell sehrverschieden und abhängig von verschiedenen Faktoren – beispielsweise dem Geschlecht, Alter, den Lebensumständen und nicht zuletzt der körperlichenVerfassung.


Klasse durch Masse

Beispielsweise verbrennt ein 1,80 Meter großer, 80 Kilogramm schwerer Mann von circa 30 Jahren ohne Anstrengung pro Stunde geschätzt rund 75 Kalorien, also etwas weniger als eine Kalorie pro Kilogramm Körpergewicht. Hätte der Mann eine gut ausgeprägte Muskulatur, würde sich der Pro-Stunde-Verbrauch erhöhen. Bereits ein Kilogramm Muskeln können den täglichen Energieumsatz auf circa 100 Kalorien steigern, das entspricht etwa fünf Prozent. Muskelaufbau lohnt sich also sehr, wenn man abnehmen will!

Anfänger sollten sich zunächst an eine unserer Beinpressen und geführten Geräte machen, bevor sie nach und nach zum Training mit freien Gewichten übergehen, um nicht nur die Grundmuskulatur aufzubauen und zu stärken, sondern ebenso dieTiefenmuskulatur anzusprechen und die inter- und intramuskuläre Koordination zuverbessern.

Das Fitness-Team zeigt euch gerne jederzeit geeignete Übungen.

Never skip leg day!

Euer Aramis Fitness-Team

Veröffentlicht am 7. Januar 2019