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Wie soll man sich (denn jetzt) ernähren? – Was soll Ernährung leisten?

Was ist gesund, was übertrieben? Und wie viele „Sünden“ dürfen wir uns erlauben? Nie gab es mehr Informationen zu gesunder Ernährung als heute – und nie zugleich war die Unsicherheit, was richtig ist und was falsch, größer. Das sieht man auch daran, dass die Zahl der übergewichtigen Menschen weltweit zunimmt. Auf Deutschland bezogen ist die Hälfte aller Männer und ein Drittel aller Frauen übergewichtig, Tendenz im wahrsten Sinne des Wortes zunehmend.

Um sich in dem Wust von Empfehlungen zurecht zu finden und unter alle den verfügbaren Lebensmitteln die richtige Wahl zu treffen, hilft es, sich einmal grundsätzlich zu fragen:
Was soll Ernährung eigentlich leisten?

Die Antwort darauf ist recht einfach: Zunächst soll uns die Nahrung die nötige Energie liefern, die wir jeden Tag brauchen. Dann muss in der Nahrung alles enthalten sein, was der Körper für den Erhalt und den Aufbau seiner Strukturen braucht – also Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und so fort. Zudem soll eine gesunde Ernährung uns vor Krankheiten schützen und für ein langes Leben sorgen. Und – nicht zuletzt – soll die richtige Ernährung uns einen Körper bescheren, in dem wir uns wohlfühlen und uns einfach schmecken!

In der Realität bleibt durch Unwissenheit, Stress und manchmal auch Faulheit eine gesunde, ausgewogene Ernährung häufig auf der Strecke.
Dabei ist es gar nicht so schwer, die größten Ernährungsfehler zu vermeiden!

Ernährungsfehler 2: Nicht genug Gemüse

Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag lautet die Empfehlung für eine gesunde Ernährung. Schaffst du das? Die wenigsten von uns kommen auf die empfohlene Ration „Grünzeug“. Dabei nimmt unser Körper durch Obst und Gemüse nicht nur Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, sondern auch die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe auf. Diese sekundären Pflanzenstoffe geben den Lebensmitteln ihre Farbe, ihren Geruch oder den Geschmack. Sie liefern uns zwar keine Energie, doch ihre gesundheitsfördernde Wirkung ist wissenschaftlich bewiesen.

Unter anderem schützen sekundäre Pflanzenstoffe die Zellen in unserem Körper und helfen auf diese Weise, Entzündungen und damit unter anderem Krebserkrankungen vorzubeugen. Die in Obst und Gemüse enthaltenen Ballaststoffe sind zudem äußerst wichtig für eine intakte Darmflora­ und die wiederum spielt eine große Rolle für unseren Stoffwechsel und unsere Abwehrkräfte.

Essen bedeutet Genuss und Spaß – daher solltet ihr immer auf Ihren Körper hören und keine Ratschläge befolgen, mit denen du dich nicht gut fühlst.

Viel Spaß beim Ausprobieren, Experimentieren und Genießen!

Euer Sportwelt-Team

Veröffentlicht am 23. November 2018